Härmel - das kleine Gespenst

Die Geschichte

Seit 300 Jahren bewohnt Härmel die Gemäuer von Schloss Braunfels. Er ist ängstlich, deshalb versteckt er sich normalerweise vor Kindern. Bei besonderen Gelegenheiten aber taucht das Gespenst manchmal auf...


Wie können die Kinder das Gespenst entdecken?

 

Mit einer Museumspädagogin begeben sie sich auf eine spannende Erkundungstour durch den Außenbereich, den Rittersaal und den Bergfried mit seinen 142 Treppenstufen. Doch hier suchen die Kinder vergeblich. Nach und nach finden sie Härmels Spielzeug und spielen selbst damit. Sie entdecken die hölzerne Kiste, in der Härmel schläft, und dürfen auch mal seine fransige Perücke aufsetzen, um alle Anwesenden ganz fürchterlich zu erschrecken. Dann werden die Kinder so leise wie möglich, lauschen. Sie legen Bonbons als Fährte aus und erreichen auf der richtigen Spur den Schlosshof. Das schüchterne Gespenst reagiert leider nicht auf lautes Rufen. Doch dann lässt Härmel sich auf ein Angebot ein, denn die Kinder bieten ihm ihre Freundschaft an. Er erscheint in Schwindel erregender Höhe hoch oben im Turm und winkt freundlich. Er wirft Bonbons herab, bleibt aber - ängstlich wie er eben ist - oben im sicheren Gemäuer. Eine Freude will Härmel den Kindern trotzdem machen, und so lässt er an einem langen Seil einen Sack mit kleinen Geschenken herab.

 

Im Kellergewölbe suchen die Kinder mit der Taschenlampe nach Härmel, dem kinderfreundlichen Gespenst - ob er sich hinter dieser Tür versteckt hat?