28.06.2011

TURNIER UND PLÄSIER AUF SCHLOSS BRAUNFELS

Studierende der Uni Gießen besuchen gemeinsam mit Kindern Prinzessin Amalie und erlegen Drachen

 

Am Samstag, den 2. Juli, dem bietet das Schloss Braunfels eine besondere Veranstaltung für acht bis zwölfjährige Kinder: Studierende des Institut für Kunstpädagogik der Universität Gießen haben sich gemeinsam mit ihrem Seminarleiter Peter Schlagetter-Bayertz diesen Ort ausgewählt, um ein museumspädagogisches Angebot zu entwickeln und zusammen mit der Museumsverwaltung des Schlosses durchzuführen – . Hierbei sollen besonders typische Aspekte der Adelskultur und des höfischen Lebens erlebbar gemacht werden: die fürstliche Kunstsammlung und eine „ritterliches“ Turnier.

Geplant sind bei der 120-minütige Veranstaltung zwei Schwerpunkte: „Pläsier“ – hier werden im Rittersaal und weiteren repräsentativen Räumen ausgesuchte Kunstobjekte und einige bedeutende Waffen  betrachtet und unter aktiver Teilnahme der Kinder besprochen. Dabei begegnen uns unter anderem die Heilige Elisabeth, die in Braunfels geborene Prinzessin Amalie von Oranien sowie Prinz Wilhelm beim Besuch seines Großvaters im Schloss Laubach.

 

Beim „Turnier“ auf dem Turnierplatz kann die bis in die Moderne gepflegte Tradition eines „ritterlichen“ Turniers erlebt werden. Es gilt für die Vasallen des Hauses Solms - in dieser Rolle sind die teilnehmenden Kinder - die Turnierregeln zu beherrschen, einen reißenden Fluss zu überqueren, eine Quintana (Ritterattrappe) zu treffen, einen Drachen zu erlegen und beim Ring-Stechen Punkte zu sammeln. Die siegreichen Vasallen erhalten einen Preis.

 

Die Erwachsenen erhalten während der „Pläsier“-Phase der Kinder (Besichtigung der Kunstsammlung im Schloss) eine separate Schlossführung; auf dem Turnierplatz sind sie Zuschauer.

 

„Turnier und Pläsier“ findet um sowie für jeweils 20 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren mit Begleitung (maximal 2 Erwachsene je Kind) statt.

 

Kinder zahlen für diese Veranstaltung 4 Euro Eintritt, Erwachsene 6 Euro.